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Am Südende der Insel Gran Canaria befindet sich dieses durch das kanarische Umweltschutzgesetz geschützte Gebiet in der Kategorie der speziellen Naturschutzgebiete. Es umfasst den „La Charca“ (Tümpel), die Dünen und den Palmenhain, insgesamt eine Fläche von ungefähr 404 Hektar. 




































"La Charca“ ist die Heimstätte vieler Tiere und Pflanzen. Ohne Zweifel ist die Anwesenheit der Vögel einer der meistgeschätzten Werte. Diese kleine Brackwasser Lagune wird als Überwinterungsort oder Ruheplatz von fast 40  Wandervogelarten genutzt, wie dem kleinen, grossen und schwarzfüssigen Regenpfeiffer, dem drei-Zehen Sanderling, dem gemeinen Sanderling, der kleinen Bachstelze, dem Brachvogel, der gemeinen Bekassine und dem Fischreiher. 23 Arten nisten dort.
Es gibt fast dreissig Arten von Wasservögeln, von denen insbesondere der kleine und der schwarzfüssige Regenpfeiffer hervorstechen, besonders einfach zu sehen sind das Teichhuhn und das Blässhuhn.
Weiterhin können wir zwei Arten von Reihern beobachten, den Fischreiher und den Seidenreiher.

Dieses spezielle Naturschutzgebiet in den Dünen von Maspalomas bezieht sich auch auf Reptilien, wobei eine Art besonders hervortritt, die Riesenechse von Gran Canaria, bei der es sich um einen Endemismus handelt, sowie der Kanarengecko oder Gecko.
Die Fische haben eine wichtige Aufgabe im Ökosystem des „La Charca“, da sie die Bevölkerung der Insekten kontrollieren.
Die hier lebenden Arten sind sehr häufig auf den Kanarischen Inseln zu finden.
Das Ökosystem des „La Charca“ in Maspalomas hat ein delikates Gleichgewicht, welches sich je nach den klimatischen Konditionen über das Jahr hinweg entwickelt und verwandelt. Es existieren zahlreiche Lebenszyklen einzelner Arten, die sich miteinander verbinden und im Schutz dieser sich wandelnden Konditionen zusammenleben. Die Bevölkerung der Fische, Vögel, Insekten, Wasserpflanzen, Phytoplankton und Zooplankton reguliert und modifiziert sich selbst, abhängig von vielen Faktoren. Unter ihnen die physikochemischen, wie die Temperatur des Wassers, der Einfluss des Windes, das Vorhandensein von Nährstoffen wie Phosphor und Stickstoff, die Wechselbeziehung des Küstenstreifens, der Zufluss von Regenwasser oder Wasser aus dem Tal, verändern der Rhythmus dieser biologischen Gruppen, es zeigen sich Perioden, in denen die eine Art über die andere dominiert.
Ebenso verbinden sich die Lebenszyklen von vielen von ihnen und die Menge des Laichkrautgewächses begünstigt die Konzentration der Teichhühner und Enten, die sich fleissig von den Früchten und Knospen ernähren.
"La Charca“ in Maspalomas ist eine natürliche Gegend, einmalig, schön und wer sie sieht steht ihr nicht gleichgültig gegenüber.
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